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Granit bildet sich durch die Erstarrung von Gesteinsschmelzen (Magma) innerhalb der Erdkruste, meistens in einer Tiefe von mehr als 2 km unter der Erdoberfläche. Allerdings entsteht Granit in den meisten Fällen nicht direkt aus dem flüssigen Material des Erdmantels, sondern aus aufgeschmolzenem Material der unteren Erdkruste. Die Optik von Granit ist im Allgemeinen mittel- bis grobkörnig und besitzt eine homogene Mineralverteilung und die hieraus resultierende relativ gleichmäßige Pfeffer und Salz - Optik. Die Größe der Kristalle schwankt meistens zwischen 1 mm und mehreren cm. Man kann für gewöhnlich alle Kristalle mit bloßem Auge erkennen. Das Farbspektrum reicht bei Graniten von hellem Grau bis bläulich, rot und gelblich. Dabei spielen die Art der Erstarrung und Umwelteinflüsse, denen das Gestein ausgesetzt war, ebenso eine Rolle, wie der Mineralgehalt. Gelblich Granite entstehen häufig durch die Verwitterung von Eisenhydroxidverbindungen (Limonit). Aufgrund der hohen Widerstandskraft, Härte und Wetterfestigkeit und der guten Schleif- und Polierbarkeit kommt dem Granit in der Bauwirtschaft eine große Bedeutung zu. |