Basalt entsteht, wenn dünnflüssiges, kieselsäurearmes Magma durch vulkanische Vorgänge an der Erdoberfläche austritt und relativ schnell zu Basaltlava erkaltet. Es besteht vor allem aus einer Mischung von Eisen- und Magnesium-Silikaten mit Olivin und Pyroxen sowie calciumreichem Feldspat.

Abhängig von der Abkühlungsgeschwindigkeit kommen hauptsächlich zwei Erscheinungsformen erkalteter basaltischer Lava vor. Bei einer schnellen Abkühlung  der Lava entstehen hauptsächlich zusammenhängende Gesteinsgefüge, wohingegen bei verzögerter Abkühlung meterlange meist sechseckige Säulen entstehen. Eine eher selten auftretende Erscheinungsform des Basaltes ist der Kugelbasalt, die man bevorzugt an Rändern von Basaltlagerstätten findet.

Basalt ist für gewöhnlich dunkelgrau bis schwarz. Er besteht zum größten Teil aus einer feinkörnigen Grundmasse. Gröbere, mit bloßem Auge zu erkennende Einsprengungen sind relativ selten.

Insgesamt erweisen sich Basalte von ihrer chemischen Zusammensetzung her als ausgesprochen variable Gesteine, was im Widerspruch zu ihrem recht einheitlichen Aussehen steht. Je nach Entstehungszone kann die Mineralzusammensetzung stark schwanken.

Betrachtet man sowohl die Festländer als auch den Grund der Meere, so ist Basalt das Gestein mit der größten Verbreitung. Nahezu alle tiefen Ozeanböden bestehen aus Basalt, der dort nur von einer mehr oder minder mächtigen Decke jüngerer Sedimente bedeckt wird. Entlang den weltumspannenden mittelozeanischen Rücken steigt die Lava empor und erzeugt durch die erkaltende Gesteinsschmelze neuen Ozeanboden zwischen auseinanderweichenden tektonischen Platten. Basalt kommt aber auch weit verbreitet auf dem Festland vor und ist meist an tektonische Schwächezonen wie etwa Grabenbrüche oder auf dem Festland auftretende Hot Spots gebunden.